Art since 1900.

2001 Pictorial Photography (digital).

Jeff Wall (Link to picture, Stand 30.04.18)

  • geboren am 29.09.1946 (kanadischer Herkunft)
  • inspiriert von Gelesenem und Gesehenem
  • Darstellung von Alltagssituationen mithilfe seines eigenen Teams
  • Werke überwiegend basierend auf Romane „accidents of reading“
  • zu seinen Arbeiten gehören „the Storyteller“, „A Neutriloquist at a Birthdayparty in October“, „The Distroyed Room“, „A sudden Gust of Wind“
  •  großer Bezug auf Dan Flavin
  •  große Formate und bunte Bilder in Leuchtkästen
  •  jedes Bild ist ein bis ins letzte Detail inszeniertes Unikat (nichts ist zufällig)!
  • Ab ca. 2000 inszenierte Fotografie
  • Schwerpunkt darauf gesetzt, zum Weiterdenken einer Geschichte, die ein Bild erzählt, anzuregen

Beispielwerke:

A Sudden Gust of Wind, 1993, Jeff Wall (Link to picture, Stand 30.04.18)

 

The Distroyed Room, 1978, Jeff Wall (Link to picture, Stand 30.04.18)

REFERENTIN: TATJANA LOOS.

 

1994 – die Zeichnung neu entdeckt.

William Kentridge einzelne Kohlezeichnungen zu Animationsfilmen:

(Link to picture, Stand 08.05.2018)

Kurzfilm „Felix im Exil“ (1994), in voller Länge:

 

 

Sol LeWitt

Einsatz traditioneller Zeichenmedien in neuem Kontext, z.B. direkt auf Ausstellungswänden.

 

„Wall drawing #150“ (Ausschnitt), vgl. Jackson Pollock (Link to picture, Stand 08.05.2018).

 

Raymond Pettibon

Verknüpfung von Zeichnung und Text, Comicstrips.

„No title (I think the pencil)“ (1995), Bezug zu Roy Lichtenstein (Link to picture, Stand 08.05.2018).

REFERENTIN: KATJA KOKISCH

1993: Critical Visuality: James Coleman, Cindy Sherman.

Cindy Sherman

Allgemein

  • Impressionismus bricht den Wahrnehmungskanal vom Ganzen ab Wird zur quasi-abstrakten Quelle der Lust
  • 20 Jh: Periode des Hochmodernen Biografie
  • Cynthia Morris Sherman
  • Amerikanische Fotografin und Filmemacherin
  • Geboren am 19.02.1954
  • Seit den 70ern lebt sie in New York (vorher in New Jersey)Künstlerische Arbeit
  • Fotografiert sich selbst
  • Selbstportraits setzen sich mit Geschlechterklischees und der Identität auseinander
  • Charakteristisch: Einsatz des eigenen Körpers in bestimmten Rollen
  • Serie „Untiteld Film Stills“ (1977-1989)
  • Stellt Stereotypen des Film und Fernsehens dar
  • Markante Mischung aus Selbstinszenierung und Farbfotografie

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

 

Andreas Gursky

Biografie

  • Geboren 1955
  • Arbeitet und lebt in Düsseldorf
  • 2010-2018: Professur für Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf
  • 1980-1987: Kunstakademie Düsseldorf
  • Studium bei Bernd Becher (Meisterschüler ab 1985)Becher Schule
  • Begründer: Bernd und Hilla Becher
  • „Becher Schule“ als Synonym für Düsseldorfer Fotoschule
  • Beide prägten mit ihrer völlig neuen fotografischen Herangehensweise die Kunstgeschichte

Bernd Becher:

  • Aufgewachsen im Siegerland (ältestes Industriegebiet in DE)
  • Durch den Strukturwandel kam es zu erheblichen Veränderungen des Industriegebietes
  • Bernd und Hilla Becher wollten nicht, dass das Gebiet einfach so verschwindet
  • Fühlten sich verpflichtet das Gebiet zu fotografieren Fotografische Archivierung

Künstlerische Arbeitsweise

  • Gursky symbolisiert in seinen Fotografien die gemeinschaftliche Erfahrung der Menschen
  • Fotografier viele einzelne Perspektiven, die er später in einer Fotografie zusammenschmelzen lässt
  • Fotografien geben vor, eine Momentaufnahme zu sein
  • „Schnappschuss“ Gefühl

Tour de France, Andreas Gursky, (Link to picture, Stand 05.06.2018)

Beelitz, Andreas Gursky (Link to picture, Stand 05.06.2018)

REFERENTIN: ANNIKA CONZEN.

1993 Sculpture Twisted Minimal.

„Der Grundgedanke minimalistischer Kunst und Gestaltung ist, dass die Form der Funktion folgt. […] Alle Gestaltungselemente, die lediglich der Dekoration dienen und für die Funktion des Designs nicht notwendig sind, werden weggelassen“ (Gaechter, 2012)

Neo-Minimalismus

The Light at the End, 1989, Mona Hatoum. (Link to picture, Stand 29.04.18)

Verwendung von disziplinierter und reduzierter Anordnung der Objekte und zusätzlicher Einsatz von Elektrizität.

Untitled, 1991, Rachel Whiteread. (Link to picture, Stand 30.04.18)

Objekte aus gewöhnlichen Haushalten, die ihre Funktion verneinen zu scheinen. „homelessness“ „displaced“.

Burnt Piece, 1997-8, Jackie Winsor (Link to picture, Stand 30.04.18)

Quadratischer, der minimalistischen Form entsprechender, Holzkolben mit unregelmäßig verbrannten Stellen. „twisted Minimalismus“.

REFERENT: RENÉE BRANDT.

 

1992: insitutional critique ext.: Lothar Baumgarten, Renée Green, Mark Dion

 

  • Hauptaugenmerk in konzeptueller Kunst lag auf: Malerei, Skulptur
  • -> in den Vordergrund rückten Fragen wie: „Kunst als Kunst“ & „Kunst als Institution“

Lothar Baumgarten (*1944)

künstlerische Arbeit: Installationen & situative künstlerische Arbeiten; ethnographische Projekte
Documenta installation project [1982]: Buchstaben von Völkern vertauscht oder umgedreht -> Veranschaulichung der hist. Missinterpretation der Völker.

 

AMERICA invention 1985 – 1988, 1993. Solomon R. Guggenheim, New York, 1993. Lothar Baumgarten (Link to picture, Stand 02.05.2018)

Renée Green (*1959)

künstlerische Arbeit: komplexe Installationen; vollzog ethnographische Annäherungen in Ihren Werken, die außerhalb von Museen lagen Fokus: Rassismus, Sexismus, Kolonialismus Seen [1990]: Betrachter wird mit dem hist. Blick auf Frauen konfromtiert -> trotz zeitlicher Distanz keine moralische Aufwertung im Blick auf Frauen

Seen, 1990, Renée Green (Link to picture, Stand 02.05.2018)

Mark Dion (*1961)

künstlerische Arbeit: Zeichnung, Objekt, Installationen; ethnographische Bezüge Fokus: Natur, Umwelt, ökologische Disaster Flotsam and Jetsam (The End of the Game) [1994]: in seiner Heimatstadt erlebte er den Niedegang der Fischindustrie -> damit verbundene soz. & ökologische Probleme

Flotsam and Jetsam (THE END OF THE GAME), 1994, Mark Dion Link to picture, Stand 02.05.2018)

REFERENTINNEN: ANTONIA BROCKMANN & INKA HOFFMEISTER.

 

1989 – Multikultur und Postkolonialismus

 

Jimmie Durham

Konzeptkünstler – setzt sich für die Rechte indigener Völker ein.

„Often Durham Employs…“ (1988), Text: The zone where the natives live is not complementary to the zone inhabited by the settlers. (Link to picture, Stand 08.05.2018)

 

David Hammons

New Yorker Künstler, befasst sich mit dem Leben auf der Straße/ Bürgerrechten/ Black Power Movement, arbeitet mit (billigen) Fundgegenständen (siehe Arte Povera)

„Spade with Chains“ (1973), David Hammons (Link to picture, Stand 08.05.2018)

 

Rirkrit Tiravanija

argentinischer Aktionskünstler

„Untitled (Free)“ (1992),

private Galerie in „Lounge“ umgebaut, Kochen und Servieren von thailändischem Essen für die Besucher (Link to picture, Stand 08.05.2018)

REFERENTIN: KATJA KOKISCH.

 1987 – ACTIVISM, GENDER, QUEER.

Gesellschaftliche und politische Hintergründe

– die Kunst steht unter dem Einfluss der konservativen Regierungen, in den USA, GB und Westdeutschland  es gibt verschiedene Events (militärische Interventionen, Angriffe auf die Glaubensfreiheit und Rechte der Gläubigen, Rückschritte bei Zivilrecht und feministischen Errungenschaften)
– größter Einfluss auf die Kunst durch AIDS-Epidemie  Kunst geprägt von rassistischen/sexuell motivierten und ideologischen Konflikten

Zwei verschiedene

Ausmaße in der Kunst

Eine Repräsentation der Politik Eine Politik der Repräsentation
– politische Positionen und soziale Identitäten werden nicht in Frage gestellt

– Künstler haben die politischen Probleme direkt dargestellt  Problem: Verfallen in die Stereotypen, die eigentlich Gegenstand der Kritik sein sollen

– politische Ansichten werden als konstruiert angesehen und hinterfragt

– die eigentliche Aussage wurde durch den Stil der Künstler teilweise verschleiert/verdeckt

Politik sowie Kunst streben wieder zurück zu Altbekanntem (Ölgemälde, Bronzeskulptur…) gemeinsamer Feind: radikale Transformationen der 60er Jahre;

Die Kunstwelt gelangt in die Hände weniger und steht unter dem Einfluss von finanziellen
Manipulationen durch große Investoren (z.B. Charles Saatchi)

Widerstand: Künstler planen Gemeinschaftsprojekte/ -ausstellungen mit Künstlern aus der
Umgebung in öffentlich zugänglichen Räumen (Guerilla exhibitions, „The Real Estate Show (1980) „to maintain control over our work, directing our energies to the demands
of the social conditions as opposed to the demands of the art market.”

Horror als Thematik/Medium  “The Government Has Blood On Its Hands – One AIDS Death Every Half Hour” Gran Fury 1988

Homosexualität nicht nur subjektive Empfindung, sondern auch soziales Konstrukt der Gesellschaft

Krzysztof Wodiczko (*1943): nächtliche Projektionen auf Gebäude und Skulpturen (Atomraketen auf Kriegsdenkmale, Treueschwüre von Präsidenten auf Firmengebäude, Obdachlose auf Heldenstatuen etc.)
Ziel: entgegen der publik gemachten Meinung der Unterdrückung Sprache geben

ACT-UP (*1987) AIDS Coalition To Unleash Power Zusammenschluss vieler
NS Künstlergruppen
„to undertake direct action to end the AIDS crisis.“
TL „What counts in activist art is its propaganda effect.“
ER „With 12.000 Dead Art Is Not Enough.“

Felix Gonzales-Torres (*1957 †1996 an AIDS) homosexuell, Partner 1991 durch AIDS verloren
– s/w Fotografie von Doppelbett, in dem offensichtlich zwei Leute gelegen haben

Zoe Leonard

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

(*1961) Thematik „gender trouble“ in der heterosexuellen Gesellschaft und
Bizarrheit der Geschlechterkategorien „Are you a boy or a girl?“ (Link to picture, Stand 05.06.2018)
nicht nur Kritisieren der gegebenen Identitätskategorien wichtig, sondern andere
Identitäten (er)finden

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

 Arbeitet viel für die Sichtbarkeit der Frau/Homosexuellen/AIDS Kranken
– 1961 geboren in New York, Eltern flüchteten vorher aus Polen und immigrierten in die USA, Leonard wuchs in einer Kleinstadt auf  Erfahrungen mit konservativen Bildern/Meinungen
– arbeitet hauptsächlich in den Medien Fotografie und Installation
– die Familie hatte wenig Geld, Leonard reiste trotzdem viel -> Mutter arbeitet bei Airline
– bricht mit 15 Jahren die Schule ab
– beginnt mit 16 Jahren zu fotografieren, anfangs mit der Kamera ihrer Mutter
– viele unterschiedliche Gelegenheitsjobs: u.a. Kellnerin, Bürohilfe, Stripperin, Prostituierte, Galerieassistentin, Modell und mehr
– gründet mit zwei Freundinnen 1991 die Gruppe Fierce Pussy um gegen die Diskriminierung von Homosexualität zu kämpfen

(Link to picture, Stand 05.06.2018)


– Mitglied bei Act Up: Gruppe, die gegen die Stigmatisierung von Menschen mit AIDS kämpft
(AIDS Coalition to Unleash Power)
-> AIDS-Koalition um Kräfte freizusetzen // sich auflehnen, Ärger machen


– nimmt 1992 in der Neuen Galerie in Kassel alle historischen Bilder von den Wänden, die ausschließlich Männer zeigen und hängt anstelle dessen schwarz-weiß Fotografien von weiblichen Genitalien

–> Sichtbarkeit

REFERENTIN: JANA TESCH.

1984 – POSTMODERNE

Was ist „Postmoderne“?

– kein klarer Bruch zwischen Moderne und Postmoderne, sondern eher ein Übergang zwischen alten und neuen Elementen  Ausrichtung wird in der Postmoderne weitgreifender/global
– Ziel nach wie vor die Modernisierung
– strebt nach größerer Vielfalt nebeneinander statt nach Legitimierung bereits vorhandener politischer Richtungen und Denkweisen

Politischer Hintergrund

– Wiederwahl von Ronald Reagan in den USA  Moment des Neokonservatismus: Rückkehr zu den ursprünglichen Werten von Familie, Religion und Land (politische Kraft)
 sehr in Frage gestellt in Kunst und Literatur im „Poststrukturalismus“ (intellektuelle Orientierung)
– Fragmentierung und Desorientierung als Folge des Kapitalismus

Jenny Holzer (Link to picture, Stand 05.06.2018)

– geboren 1950 in Ohio, USA

– sagt über sich selbst, dass die gerne und fröhlich gemalt hat in ihrer Kindheit, aber dann im Jugendalter „normal“ sein wollte. Erst mit 20 hat sie gemerkt, dass „normal“ nicht im Möglichen lag, aber vielleicht auch gar nicht erstrebenswert ist  findet dadurch wieder zur Kunst

– möchte ursprünglich Juristin werden  viele ihrer Familie sind in Berufen, die anderen gutes tun und sie hat lange das Gefühl, dass die Kunst diesen Stellenwert nicht einnehmen kann

– kämpft damit, dass Eigenschaften in Männern positiv und gleichzeitig in Frauen negativ gesehen werden, Kunst und Kind? Wie ist das möglich

– Konzept- und Installationskünstlerin

– nutzt besonders den offenen Raum als Ausstellungsfläche

– macht Bachelor und Master Degree of Fine Arts (Ohio University und Rhode Island School of Design in New York)

– beginnt Karriere mit abstrakter Malerei aber entdeckt Ende der 1970er Jahre ‚Text‘ als Kunstform

– behandelt die Thematiken AIDS, Politik, Gewalt, Sex, Umwelt, Feminismus und Machtstrukturen

– erstes und bekanntestes Werk: „Truisms“ ab 1979 (Link to picture, Stand 05.06.2018)

– Truism: Binsenwahrheit/Binsenweisheit  „das ist doch selbstverständlich/das weiß doch jeder“

– beginnt ursprünglich Poster aufzuhängen, nutzt später viele Medien: LED-Leuchtbänder, Aufkleber, Tshirts, Tassen, das Internet und immer mehr Flächen im öffentlichen Raum

– spätere Serie: Survival Series (1983/84) (Link to picture, Stand 05.06.2018)

Projektionen, (Link to picture, Stand 05.06.2018)

REFERENTIN: JANA TESCH.

1974 Body, Performance:

 

  • Performance-Art wird während dieser Zeit ein immer wichtigeres künstl. Konzept
  • Kunstrichtung entwickelte sich aus dem abstrakten Expressionismus, Happenings und derFluxusbewegung
  • Körper wird zum Kunstmedium, damit zum Material
  • oft geht es bei den Aktionen um Schock- oder Ekeleffekte
  • Dokumentation durch Fotos oder Videoaufnahmen
  • erste Ausstellung: 1975 in ParisCarolee Schneemann: „Fleisch als Material“
  • Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, Sexualität und Geschlechterrollen
  • feministische Perspektive: sexueller Ausdruck, nicht so sehr Emanzipation, Unterdrückung von Frauen → setzt sich der political correctness entgegen → Kritik aus der feministischen Szene gegenüber ihrer Arbeit
  • stammt ursprünglich aus der Malerei → vermischte Malerei und die Darstellung ihres nackten Körpers in ihren Arbeiten„Eye-Body“ (1963)
  • versch. Aktionen, Dokumentation durch Fotos
  • Environment aus zerbrochenen Spiegeln, motorisierten Regenschirmen,
  • hüllte sich in Fett, Kreide, Plastik → „I establish my body as visual territory […] I explore the image value of flesh as material“
  • Kunstkritiker sahen ihre Arbeit als unzüchtig und pornographisch
  • es geht mehr um die Erkundung von Prozessen der Malerei und der Assemblage als um feministische Themen „Meat Joy“ (1964)
  • Fokusverschiebung: sexuelle Darstellung des Körpers
  • der Körper wird als erotisch, sexuell, verlangt und verlangend dargestellt
  • eine Gruppe leicht bekleideter Männer und Frauen tanzen und spielen mit nasser Farbe, Plastik, rohen Fleisch und Fisch
  • „erotischer Ritus“, „Fleisch als Material“
  • neue aktive Position in der Kunst → erotische Bestätigung des weibl. Körpers
  • dagegen steht z.B. Yoko Ono, die die passive Position von Frauen in der Gesellschaft gegenüber Männern betont: „Cut Piece“ (1965) → das Publikum sollte ihre Klamotten wegschneiden
  • Aktivität und Passivität im Bezug auf feminine und maskuline Positionen ist wichtiger Bestandteil der Body Art Vito Acconci
  • 1969: Aktionen mit irrationalen Zwecken
  • Beispiel: „Step Piece“ (1970): der Künstler stieg jeden Morgen auf einen Hocker und wieder hinab, in bestimmter Geschwindigkeit → Absurdität
  • begann seinen Körper selbst zu kennzeichnen: „Trademarks“ (1970): biß sich ins Fleisch, bemalte die Wunde und verwendete sie als Druckmedium auf Papier
  • Grenzüberschreitung, Privatsphäre und Öffentlichkeit, Vertrauen und Verletzung, Limits als Themen seiner Arbeiten: „Following Piece“ (1969), „Proximity Piece“ (1970), „Seedbed“ (1972)

REFERENTIN: FRANCA GEICH-GIMBEL

1973 Video Performance: Joan Jonas, Nam June Paik, Steina and Woody Vasulka

Joan Jonas:

(Link to picture, Stand 08.05.2018)

Joan Jonas wuchs in New York auf, studierte 1954–58 zunächst Kunstgeschichte am Mount Holyoke College. 1958–61 folgte ein Studium der Bildhauerei an der Boston Museum School und 1961–64 das Studium der Malerei an der New Yorker Columbia University.

Sie begann ihre künstlerische Laufbahn in New York City als Bildhauerin.

Um 1968 wandelte sich Joan Jonas zur experimentellen Künstlerin.

Im Jahr 1972 war Joan Jonas Teilnehmerin der Documenta 5 in Kassel in der Abteilung Individuelle Mythologien: Selbstdarstellung – Performances – Activities – Changes.

Video:

Left side Right side (Link to video, Stand 08.05.2018)

New York Performances (Link to video, Stand 08.05.2018)

Songdelay (siehe Video New York Performances) von 1973 zeigte Filmaufnahmen sowohl mit Frosch- als auch mit Weitwinkelobjektiven, wobei diese extremen Gegensätze der Schärfentiefe absichtlich die übliche Wahrnehmung durchbrachen. Jonas verarbeitete in Songdelay ihre Erlebnisse in Japan, wo sie Schauspieler des Noh-Theaters sah, die Holzblöcke aneinanderschlugen und zugleich bizarre Bewegungsmuster vollführten.

 

Nam June Paik:

Nam June Paik 1932 – 2006 (Link to picture, Stand 08.05.2018)

20. Juli 1932: Nam June Paik wird als Sohn eines Textil- und Stahlfabrikanten in Seoul/Korea geboren.

1950 Ausbruch des Koreakrieges: die Familie flieht über Hongkong nach Tokio.

1952-1956 Paik studiert westliche Ästhetik, Musik- und Kunstwissenschaft an der Universität Tokio.

1956 – 1958 Er studiert Musikgeschichte an der Universität München und Komposition bei Wolfgang Fortner (1907 – 1987) an der Freiburger Musikhochschule.

1965 Paik und Charlotte Moorman beteiligen sich an dem Happening „24 Stunden“ mit Joseph Beuys, Wolf Vostell u.a. in der Wuppertaler Galerie Parnass.

Er erwirbt eines der ersten Modelle einer tragbaren Videokamera. Noch am gleichen Abend veröffentlicht er seine Aufnahmen: „Das Fernsehen hat uns ein Leben lang attackiert, jetzt schlagen wir zurück. Nun machen wir unser Fernsehen selbst.“

Paik wird zum Vater der Videokunst.

Concerto for TV, Cello, and Videotapes, 1971, Nam June Paik and Charlotte Moorman (Link to picture, Stand 08.05.2018)

1969/70 Paik und Abe entwickeln den Video-Synthesizer und bauen die Möglichkeiten einer elektronischen Malerei weiter aus.

Nam June Paik – Video Flag 1982 (Link to video, Stand 08.05.2018)

Für Paik gibt es keine inhärente Bedeutung im Fortschreiten der Geschichte, im Ticken der Uhr; Es gibt nur eine Bedeutung im gleichzeitigen und chaotischen Fluss des Lebens. Die Arbeit ermutigt uns also, den Wunsch loszulassen, Momente nacheinander in eine falsch nachvollziehbare Geschichte zu verknüpfen – sie öffnet uns, um vollständig in der Gegenwart zu leben. Es hat eine Art lebendige Schönheit, die sich am besten im bewegten Bild ausdrückt.

Nam June Paik at James Cohan, NYC (April 2009) (Link to video, Stand 08.05.2018)

Electronic Superhighway, Nam June Paik, 1974 (Link to picture, Stand 08.05.2018)

The more the better, Nam June Paik, 1988 (Link to picture, Stand 08.05.2018)

1988 Aus Anlass der Olympischen Spiele in Seoul verwirklicht er ein weiteres Großprojekt. „The more the better“ ist ein Medienturm aus 1003 Monitoren.

Fernsehstationen aus 12 Ländern liefern dazu das Filmmaterial.

Seit 1988 lebt Paik in New York und Wiesbaden.

29. Januar 2006: Nam June Paik stirbt im Alter von 73 Jahren in Miami/USA.

 

Steina and Woody Vasulka

(Link to picture, Stand 08.05.2018)

Steina Vasulka

*1940 Reykjavik (IS); studierte Sprachen und Musik am Prager Musikkonservatorium (CZ); seit 1969 Experimente mit elektronischen Medien; 1995 Siemens Medienkunstpreis, Multimediale 4. Lebt seit 1980 in Santa Fe (USA).

Woody Vasulka

* 1937 in Brünn, Tschechoslowakei. Studium in Brünn an der Ingenieurfakultät und in Prag an der Akademie der Darstellenden Künste für Film und Fernsehen; produziert wegweisende frühe Videotapes mit Steina seit 1969; formell und inhaltlich untersucht er das narrative, syntaktische und metaphorische Potential elektronischer Bildgebung und -bearbeitung; er entwickelt eine expressive Bildsprache ausgehend von der rigorosen Dekonstruktion der Materialität des elektronischen Signals; diesen Weg hat er bis heute vom analogen zum digitalen Videotape wie auch in verschiedenen interaktiven Installationen in den 1990er Jahren verfolgt; sein beruflicher Weg führte ihn über New York, wo er das Experimentierstudio »The Kitchen« mitgründete, über das Experimental TV Studio in Buffalo, New York, nach Santa Fe, New Mexico, wo er mit Steina lebt.

Die Vasulkas sind 1965 in die USA emigriert und haben 1969 mit der gemeinsamen Untersuchung des elektronischen Mediums begonnen. 1971 initiierten sie als Mit-Begründer The Kitchen, das bedeutende alternative Ausstellungsorts und Medienzentrum in New York. 1973–1979 lebten und arbeiteten sie in Buffalo, New York, wo sie Mitglieder der Fakultät des Center for the Media Study, State University of New York, waren. Die Vasulkas wurden für ihre Arbeit als Medienkünstler mit zahlreichen Preise ausgezeichnet sowie einem Stupendium der Corporation for Public Broadcasting. 1989 erhielten sie ein japanisch-amerikanisches Austauschstipendium vom National Endowment for the Arts.(source: http://www.eai.org)

Vasulka Woody Vasulka Steina Calligrams excerpt 1970 (Link to video, Stand 08.05.2018)

Steina and Woody Vasulka: Noisefields (1974) (Link to video, Stand 08.05.2018)

 

REFERENT: NICOLAS SEIFFERT

 

 

1971: insitutional critique: Hans Haacke, Daniel Buren

  • das Guggenheim Muesum in New York sagte Hans Haackes Ausstellung ab & unterdrückte Daniel Burens Beitrag zur der 6. internationalen Guggenheim Ausstellung:
  • -> institutionelle Kritik trifft auf den Widerstand der minimalistischen GenerationHans Haacke (*1936)künstlerische Arbeit: Konzeptkünstler
    Fokus: politische, soziale, ökonomische Aspekte in seinen Arbeiten; vertrat durchgängig seine kritischen Ansichten über Museen & Kunstgalerien

Shapolski et al. Manhattan Real Estate Holdings, a Real-Time Social System, as of May 1, 1971, (Link to picture, Stand 02.05.2018)

Fotografie von der Behausung von Armenvierteln in verschiedenen Stadtteilen von New York -> Immobilienbesitz & Immobilienspekulationen -> Begründung zur Ausschliessung seines Werkes aus dem Guggeheim Muesem, New York: „work that violates the supreme neutrality of the work of art& therefor no longer merits the protection of the muesum“.

Daniel Buren (*1938)

künstlerische Arbeit: Vetreter der analytischen Malerie & der Konzeptkunst, raumübergreifende Installationen Markenzeichen: Streifen, die immer 8,7cm breit waren & auf unterschiedliche Formen & Materialien angebracht wurden

Photo – souvenir: „Peinture – sculpture“ [1971]: Banner -> Protest von Seiten anderer KünstlerInnen -> wurde von der Ausstellung im Guggenheim Museum, New York, entfernt. (Link to picture, Stand 02.05.2018)

REFERENTINNEN: ANTONIA BROCKMANN & INKA HOFFMEISTER.

 

1967: Conceptualist painting.

 

Das Kunstwerk wird durch die Idee und nicht durch die ästhetische Umsetzung zu Kunstwerk.

-> Marcel Duchamp

BMPT

Künstlergruppe, die anfänglich aus nur vier Künstlern bestand:

• Daniel Buren

• Oliver Mosset

• Michel Parmentier

• Niele Toroni

• Bruch der traditionellen Kunst; ihre Bilder sollten nur aus Leinwand, Farbe und Formen bestehen, nicht aber Träger einer Botschaft sein.

• Kritik an kapitalistischer Konsumgesellschaft.

Link to picture (Stand, 05.06.2018)

2. Juni 1967

• Am 2. Juni 1967 stellte die Gruppe im Vortragssaal des Musée des Arts décoratifs in Paris vier quadratische Gemälde aus.
• Zur Vernissage nahmen die Künstler ihre Arbeiten wieder von den Wänden.

• „Brief gegen die Salons“ wurde als Flugblatt verteilt, ein Transparent verkündete „Buren, Mosset, Parmentier, Toroni stellen nicht aus“.

 

Manifestation no. 3, Buren, Mosset, Parmentier, Toroni (Link to picture, Stand 05.06.2018)

Daniel Buren, Ohne Titel (Link to picture, Stand 05.06.2018)

Daniel Buren (Link to picture Stand 05.06.2018)

Francois Morellet (*1926; †2016)

• Vertreter der analytischen Malerei, Lichtkunst, Bildhauerei, Kupferstich, experimentelle Kunst

• Mitglied der Künstlergruppe GRAV, die die Möglichkeiten der visuellen Kunst wissenschaftlich experimentell erforschen wollten.

• 1963 setzte er Neon ein.

• Ende der 1960er-Jahre begann sich Morellet auch für Architektur und Arbeiten im öffentlichen Raum zu interessieren und war u. a am Centre Culturel in Compiègne, am Pariser Viertel La Défense und am Skulpturenpark am Kröller-Müller-Museum in Otterlo beteiligt.

 

„Sphère – trames“ Skulptur im Skulpturengarten Mönchengladbach, Museum Abteiberg

(Link to picture Stand 05.06.2018)

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

 

Yves Klein (*1928; †1962)

• Maler, Bildhauer, Performancekünstler und Vorläufer der Pop-Art.

• erklärte erstes „Monochrom“ am Stand von Nizza (blauer Himmel); nahm Ansätze der Konzeptkunst der 60er und 70er Jahre vorweg.

• 1960 ließ er sein Ultramarin Blau „I. K. B. International Klein Blue“ patentierten.

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

• 1957 entwickelte Klein die Anthropometrien mit Modellen, die nackt und mit blauer Farbe getränkt die Leinwand mit ihrem Körper bemalten.

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

• 1960 fand in der Galerie Internationale d’Art Contemporain in Paris die Performance Anthropometrie der Blauen Epoche statt: ein Orchester spielte ein von Klein komponiertes Stück, die Monotone Symphonie, die nur aus einem einzigen Klang bestand.

 

 

(Link to video, Stand 05.06.2018)

REFERENTIN: SARA EBERMANN.

1963: Expressionismus IV: Baselitz.

NEOEXPRESSIONISMUS

Neoexpressionismus (gr. neo=neu, lat. expressio=Ausdruck) ist eine Stilrichtung in der Bildenden Kunst, die sich durch eine figürliche Malerei von expressiver Farbigkeit auszeichnet. Der Neoexpressionismus entstand Anfang der 1960er Jahre in Abkehr zum vorherrschenden Informel. Maßgeblich an der Entstehung beteiligt waren in Deutschland Meisterschüler der Kunstschulen in Ost- und West-Berlin wie Georg Baselitz und Eugen Schönebeck. (Quelle: Wikipedia)

GEORG BASELITZ BIOGRAPHIE

Georg Baselitz wurde am 23.01.1938 mit seinem eigentlichen Namen, Hans-Georg Kern in Deutschbaselitz geboren und studierte von 1957 bis 1964 Malerei an der Hochschule der bildenden Künste in Berlin. Zuvor hatte Baselitz ein Kunststudium in Berlin-Weißensee begonnen, wurde dort aber nach kurzer Zeit dem Studium verwiesen, aufgrund von „gesellschaftspolitischer Unreife“.

Von 1983 bis 1985 und ab 1992 lehrte Baselitz selbst an der Berliner Hochschule der bildenden Künste. Zwischenzeitig war er zudem Professor an der Akademie der Künste in Karlsruhe. Seine erste Galerie war „Werner & Katz“/Berlin. Die bekannten Gemälde „Die große Nacht im Eimer“ und „Der nackte Mann“ wurden dort ausgestellt, welche damals als skandalös wahrgenommen wurden. Mittlerweile wird der Künstler von großen Galerien wie zum Beispiel Contemporary Fine Arts Gallery“/Berlin, Gagosian Gallery/New York, Galerie Thaddaeus Ropac/Paris und Galerie Fred Jahn /München vertreten.

Georg Baselitz ist bis heute ein mitreißender, gegenwärtiger Maler und Bildhauer, der durch seine expressiv und anamorphotischen Bilder begeistert.

 

Der nackte Mann, Baselitz (Link to picture, Stand 12.06.2018)

Grosse Nacht im Eimer, Baselitz (Link to picture, Stand 12.06.2018)

Baselitz(Link to picture, Stand 12.06.2018)

MOTIVE VON BASELITZ

Baselitz malt expressiv erotische Motive und stellt diese seit 1969 auf dem Kopf dar. Sein Bestreben darin ist es, seine Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu unterstreichen- und einen Verfremdungseffekt zu erzeugen. Seine Bilder wollen provozieren. In der „Der nackte Mann“ (1963) zeigt er zum Beispiel einen masturbierenden Jungen, zu einer Zeit, wo dies noch für gesellschaftliches Aufsehen sorgte.

Der Wald auf dem Kopf, Baselitz, 1969 (Link to picture, Stand 13.06.2018)

Elke Negativ, Baselitz (Link to picture, Stand 12.06.2018)

Der Brückechor, Baselitz, 1983 (Link to picture, Stand 12.06.2018)

Georg Baselitz – Ein deutscher Maler (Link to video, Stand 12.06.2018)

WERK & THEMEN

Die Kunst von Georg Baselitz ist sehr vielseitig. Im Laufe seines Lebens beschäftigte er sich mit vielen unterschiedlichen Stilrichtungen und ließ diese in seine Werke mit einfließen.

Während seines Studiums kam Georg Baselitz mit dem Expressionismus in Berührung und schloss sich einem Künstlerkollektiv an. Sie nannten sich „New Fauves“ und malten in einem neoexpressionistischen Stil. Kennzeichnend für seinen Malstil waren Figuren, die entstellt, farbintensiv und provokant wirkten. Form und Farbe waren nicht der Realität angepasst.

Eines der zentralen Themen und Techniken bei Georg Baselitz ist die Anamorphose und zwar beeinflusst durch die „Art Brut“. Die sogenannte „unverbildete Kunst“ bezieht sich auf die unreflektierte und spontane Gestaltung, wie sie zum Beispiel in der Kunst psychisch Kranker zu finden ist. Diese Art und Weise des Schaffens faszinierte den Künstler.

1979/80 erstellte er seine erste Holzskulptur und widmete sich der Bildhauerei. Zur Biennale Venedig stellte er „Modell für eine Skulptur“ aus und arbeitete seitdem mit Axt und Kettensäge. Seine bildhauerischen Werke erinnern an afrikanische Stammeskunst und haben einen deutlichen Wiedererkennungswert.

2005 begann der Künstler viele seiner bisherigen Werke neu aufzuarbeiten. Er übermalte seine Bilder mit schwarzer Farbe und kündigte an, er wolle „unsichtbare Bilder“ schaffen. Die Ausstellung dazu nannte er „Remix“ und die Gemälde hängen heute in seinem Atelier.

Skulptur als einziges Ausstellungsstück (Link to picture, Stand 12.06.2018)

Sing Sang Zero, 2011 (Link to picture, Stand 12.06.2018)

(Link to picture, Stand 12.06.2018)

REFERENT: NICOLAS SEIFFERT.

1962: Aktionskunst: Otto Mühl, Herman Nitsch,Valie Export.

Aktionskunst

  • Kunstströmung, die ihren Ursprung in den 60er Jahren findet
  • Erweiterung des konventionellen Kunstbegriffes, der ausschließlich Malerei und Plastik umfasste
  • Kombination mit neueren medialen und performativen Ausdrucksformen, wie Fotografie und Film
  • oft ist der Künstler dabei selbst Bestandteil des Werkes und er benutzt seinen Körper als Medium

Wiener Aktionismus und dessen Vertreter

  • Geprägt von einer Gruppe Wiener Künstler, die auf äußerst provokante Weise Aktionskunst betrieben (u.a. Otto Mühl und Hermann Nitsch)
  • Die “Uni-Ferkelei“: In einer Universität wurde ein Schwein im Bett mit einer Axt geschlachtet und dabei Blut, Urin und Kot über eine nackte Frau geschüttet, wobei Weihnachtslieder über Lautsprecher liefen (Dies führte zu einer Festnahme von Mühl)
  • Hermann Nitsch entwickelte das „Orgien-Mysterien-Theater“, bei dem er Elemente aus Musik, Theater, Performance mit Opferritualen verband

Valie Export

  • Feministische Künstlerin
  • Einige Aktionen im öffentlichen Raum
  • „Tapp und Tastkino“: Sie trug einen „Kinosaal“ in Form eines Pappkartons vor ihrem Oberkörper, durch den die Passanten greifen und ihre Brüste anfassen konnten
  • „Aktionshose Genitalpanik“: Sie trug eine Hose, die am Schritt ausgeschnitten war und ein Gewehr, lief damit durch ein Kino und forderte die Besucher dazu auf, sie anzufassen

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

REFERENTIN: ANNA MAYER.

 

1960: Nouveau Realisme: Jean Tinguely, Christo,Daniel Spoerri, Arman.

 

  • von einer französischen Künstlergruppe ausgehende Kunstbewegung in den frühen 60er Jahren
  • Trug maßgeblich zur Entwicklung der Objektkunst (vorgefundene Gegenstände werden verfremdet o. aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen und zu Kunst erklärt) und Aktionskunst bei
  • Thematisierte ähnlich wie die Pop Art Werbung und Massenkonsum; manche huldigten dem Konsum, andere kritisierten ihn
  • Charakteristisch: Nutzung von Gegenständen aus dem Alltagsleben

Jean Tinguely, maschinenartige Skulpturen aus Alltagsgegenständen (Link to picture, Stand 05.06.2018)

Christo, verhüllten Gebäude und Objekte unter Planen (Berliner Reichstagsgebäude),(Link to picture, Stand 05.06.2018)

Daniel Spoerri „Eat Art“ (Link to picture, Stand 05.06.2018)

Arman, Anhäufung diverser Gegenstände (Link to picture, Stand 05.06.2018)

REFERENTIN: ANNA MAYER.

1956: Brit Pop: Eduardo Paolozzi, Richard Hamilton.

Eduardo Luigi Paolozzi (1924 – 2005)

(Link to picture, Stand 05.06.2018)

➔  Schottischer Grafiker und Bildhauer

➔  Begründer der Pop – Art Bewegung

➔  Interessen: Massenmedien, alltägliche Gegenstände, Kitsch

➔  Paolozzis Werke haben teils einen surrealistischen Charakter – auch fantasiereich

Pop – Art (1959 – 1970)

➔  Pop – Art = Popular Art = volkstümliche/zeitgenössische Kunst

➔  Thematisiert Massenkonsum

➔  Eigenschaften: Verfremdete und/oder parodierte Elemente, grelle und auffallend leuchtende

Farben, Collagen, Comic – Charakter

➔  Weiterer Vertreter: David Hockney

Seine Werke:

Mosaic in London (Link to picture, Stand 05.06.2018)

Rheingartenbrunnen in Köln (Link to picture, Stand 05.06.2018)

Newton (Link to picture, Stand 05.06.2018)

Head of Invention (Link to picture, Stand 05.06.2018)

REFERENTIN: TATJANA LOOS.

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